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Explosive Stimmung in Simbabwe vor den Wahlen

von Katrin Voß und Andreas Bohne

Am 30. Juli finden in Simbabwe Wahlen statt. Das Land schwankt zwischen neu gewonnener Offenheit und geerbter Angst. Während die Wahlen explosives Potential bergen, scheint vieles aber ebenso für eine Kontinuität zu sprechen, getreu dem Motto: "neu, aber doch gleich". In der sogenannten »Post-Mugabe-Ära« steht der nächste Höhepunkt bevor.

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Mercosur-Zentrale in Montevideo

EU - MERCOSUR: Jeder verstrichene Tag ist ein guter Tag

von Helmut Scholz

Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen unserer Europäischen Union und den Mitgliedstaaten des MERCOSUR bleiben festgefahren. Auch direkte Gespräche zwischen EU Handelskommissarin Cecilia Malmström und den Handelsministern von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay brachten in der vergangenen Woche keinen Durchbruch. Das ist eine gute Nachricht.

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Religion und Politik? Der Einfluss der Evangelikalen in Lateinamerika nimmt neue Ausmaße an

von Eva-Maria Graf

2018 ist das Superwahljahr für Lateinamerika. Nach den Wahlausgängen in Costa Rica, Kolumbien, Mexiko und El Salvador zeigt sich, dass eine Wähler*innengruppe besonders heiß umkämpft ist: Die Evangelikalen. In Lateinamerika, einem Kontinent, der weitgehend katholisch geprägt war, bekommen sie immer mehr Zulauf. Auffallend ist in den letzten Jahren in nahezu allen Ländern der Region deren verstärkte Einmischung in die Politik.

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Hoffnung für Mexiko

von Katharina Tetzlaff

Am 1. Juli 2018 wurde in Mexiko Andrés Manuel López Obrador, der Kandidat der linken Partei Morena (Bewegung der nationalen Erneuerung), mit einem überraschend eindeutigen Ergebnis von 53 Prozent der Wählerstimmen zum nächsten Präsidenten gewählt. Er konnte mit einer Kampagne gegen Korruption und Gewalt überzeugen und von dem massiven Vertrauensverlust der mexikanischen Bevölkerung in die anderen Parteien profitieren.

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Totgeglaubte leben länger, auch in der D.R. Kongo!

von Kani Kalonji

Auf den Freispruch des ehemaligen Rebellenführers und Rivalen von Präsident Joseph Kabila, Jean-Pierre Bemba, hatte aber auch kein einziger gewettet.

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Von Handelskriegen zu Scheingefechten

von Dr. Arndt Hopfmann

Bekanntlich ist der US-Präsident Donald Trump nicht zimperlich, wenn es um klare Ansagen geht – wie neulich wieder nach dem Ende des G7-Gipfels im Kanadischen Charlevoix, als er per Twitter seine „alliierten Freunde“ wissen ließ, dass sich die USA deren Sicherheit vier Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts kosten ließen, während diese den US-Markt nach Lust und Laune mittels „unfairer“ Handelspraktiken ausplünderten. Das sei mit ihm nicht zu machen.

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Der Angriff auf die brasilianische Demokratie ist ein Angriff auf Frauen

von Kristina Hinz

Brasilien ist ein gefährliches Land für Frauen. Alle 11 Minuten, so zeigen es offizielle Statistiken, wird eine Person in Brasilien vergewaltigt. Allein für das Jahr 2016 gingen fast 50.000 Frauen in die Liste der Vergewaltigungsopfer ein – die Dunkelziffer wird allerdings weitaus höher angesetzt. Außerdem nimmt Brasilien den beschämenden 5. Platz der Länder mit den meisten Frauenmorden ein.

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